Panoramen sind beeindruckend und immer häufiger zu sehen. Sei es in digitaler Form in den zahlreichen Bilder-Communities oder gedruckt als imposante Kalender.
Panoramen sind Bildmotive welche über das gewohnte Format (3:2 bzw. 4:3) hinaus gehen. Meist wird eine sehr breite Abbildung des Blickwinkels dargestellt, aber auch hochkant oder Kugelpanoramen sind beliebt. Letzteres stellt als statische Darstellung eine recht abstrakte Wiedergabe des Gesehenen dar. Aber als animierte Umsetzung auf dem Computer ergibt sich die Möglichkeit einen Ort komplett in alle Blickrichtungen wiederzugeben. Im Rahmen dieses Artikels möchte ich mich aber auf die geläufigste Form, den Breitbildpanoramen widmen.
Was wird dafür gebraucht?
Hardware
Erstmal, eine Kamera.
hierbei ist nicht zwingend eine Spiegelreflexkamera Voraussetzung, allerdings sollte man mit der verwendeten Kamera in der Lage sein, die Werte für Belichtungszeit, Blende und Weissabgleich manuell einzustellen. Dies erleichtet die Bearbeitung und das Zusammensetzen der Einzelbilder im Nachhinein erheblich. Ein Stativ ist recht hilfreich aber nicht unerlässlich bei der Aufnahme der Einzelbilder. Zur Perfektion und verzeichnungsfreien (ohne Parallaxenfehler) Aufnahme kann man es mit dem Einsatz von Nodalpunktadaptern bringen.
Software
Zur Verrechnung der gemachten Einzelaufnahmen ist eine Software notwendig. Das Spektrum reicht dabei von vollautomatisierter Freeware – z.B. der Image Composite Editor von Microsoft ICE, bis hin zu manuell konfigurierbaren Softwarepaketen mit grossem Funktionsumfang. Beispielhaft zu nennen sind PTGui oder AutoPano, aber auch Photoshop (Elements) bietet Funktionalität zum Verrechnen von Einzelbildern zu Panoramen an.
Vorgehensweise zur Erstellung
Wie bereits mehrmals erwähnt, werden Panoramen aus einer Reihe von Einzelaufnahmen mittels Software zu einem grossen Einelbild verrechnet. Um eine gute Basis für diese Berechnung zu haben sollte die Einzelaufnahmen mit ca. 30% Überlappung (in horizontaler bei einzeiligem, in vertikaler und horizontaler Richtung bei mehrzeiligen Aufnahmen)angefertigt werden. Wie im Absatz Harware bereits beschrieben, sollte man in der Lage sein, die verwendete Kamera manuell auf die optimale Belichtungszeit und Blendekombination sowie Weissabgleich einzustellen. Auch ist es äusserst hilfreich, den Autofokus abzustellen, da in der Regel die anzufertigenden Einzelaufnahmen in der gleichen Entfernung zur Kamera liegen sollten. Das Abschalten all der liebgewonnen Auntomatiken verhindert die eigenwillige Interpretation des Motivs durch die Kamera, welche sich durchaus von Einzelaufnahme zu Einzelaufnahme signifikant untterscheiden kann. Geringe Unterschiede in den Belichtungen kann die Software durchaus ausgleichen, größere Unterschiede und auch abweichende Weissabgleichswerte beieinträchtigen das Endergebnis nur unnötig. Die Kamera auf Stativ mit
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