Heute gibt es einen Gastbeitrag von Ralf – eine Rezension vom Buch Vom Alltäglichen zum Besonderen: Bilder auf den Punkt gebracht von Michael Jordan.
Von den Fotografie-Büchern, die ich in der letzten Zeit gelesen habe, ist dieses eher eine Zufallswahl gewesen. Während ich in den meisten anderen Fällen gezielt nach Büchern zu Belichtungsfragen oder Kompositionslehre gesucht hatte, fiel mir “Vom Alltäglichen zum Besonderen” von Michael Jordan beim Routine-Scan
im Hugendubel in die Hände.
Beim ersten Reinlesen und Durchblättern fällt sofort auf, dass hier nicht ein weiteres Buch vorliegt, in dem versucht wird, alle Themen der Fotografie auf einmal und mit viel Theorie abzudecken. Es ist nicht eines dieser nüchternen Rundumschläge mit jeweils ein paar Seiten zu Belichtung und Komposition, wo man am Ende auch nicht schlauer ist als vorher.
Das ganze Konzept ist eher wie eine Bildbesprechung aufgebaut: Einzelne Bilder (48!) werden auf jeweils 4 Seiten analysiert, die Aufnahmesituation/Bildentstehung wird dabei auch berücksichtigt / erläutert und die weitere Bearbeitung (Veränderung des Bildausschnittes, Tonwerte, Anwendung von Gradationskurven,…) erklärt. Der Untertitel des Buches, “Bilder auf den Punkt gebracht” passt also sehr gut. Das ganze ist dabei unterhaltsam und leicht eingängig geschrieben; eignet sich also auch zum Lesen nach einem anstrengenden Arbeitstag
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