Heute gehts weiter mit dem Gastbeitrag von Markus Balluff zum Thema Inszenierte Sportfotografie am Beispiel Handball.
Inszenierte Sportfotografie – Technik
„Noch mal bitte, ich war schon wieder zu spät dran!“
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ihr es schafft den perfekten Augenblick mit dem jeweils ersten Versuch fest zu halten. Aus diesem Grund braucht ihr nicht nur die Geduld auf das „perfekte“ Bild warten zu können, sondern vor allem auch Models, die über genug Ausdauer verfügen. Und es schadet sicher nicht, alle Speicherkarten und Akkus mitzunehmen – geleert und geladen natürlich!
Wenn das wichtigste doch nur die Geduld wäre… eine bessere Kamera wäre sicher wichtiger? Nein! Natürlich gilt Sportfotografie als Domäne der High-End Kameras in Kombination mit den rot-geringten Objektiven. Da viele Sportarten, wie z.B. gerade Handball, sehr kurze Verschlusszeiten und einen guten Autofokus benötigen, scheint dieser Satz seine Berechtigung zu haben. Benutzt und kombiniert man jedoch zwei andere Fototechniken muss man nicht gleich mehrere tausend Euro für das Equipment ausgeben.
Diese Bilder wurden zum Beispiel mit einer Canon EOS450D und den zwei Objektiven Sigma EX50mm 1.4 und dem EF-S18-55 IS gemacht; ja wirklich auch mit dem Kit-Objektiv! Dazuhin noch zwei Blitze sowie Funkauslöser (ohne ETTL).

Vereint man die Techniken der Low-Key und High-Speed Fotografie, hat man schon den Grundgedanken des Shootings: Schnelle Bewegung einfrieren und die Umgebung im Schwarz versinken lassen. Um gleich mal die Zahlen aus dem Weg zu räumen: Alle Fotos wurden mit folgenden Kameraeinstellungen aufgenommen: 1/200s, F11, ISO100.
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