Photowalking Munich

Gemeinsam Fotografieren in und um München

Archiv für die Kategorie ‘Grundlagen’

Weihnachtszeit ist Buchzeit. Also zumindest bei mir. Endlich hatte ich Zeit, das schon länger herumliegende Buch “Abenteuer Fotografie – Aus dem Logbuch eines Fotografen von Steffen Stilpirat Böttcher“* mir in Ruhe zu Gemüte führen. Kurzum ich hätte nicht so lange warten sollen.


Was ein kurzweiliges Buch. Steffen schreibt in einem lockeren leichten Stil, so dass das Lesen richtig Spass macht. Man hat fast immer ein Schmunzeln auf den Lippen. Manchmal muss man auch richtig lachen, ob der Anekdoten die er zum Besten gibt. Vor allem durch seinen Schwerpunkt als Hochzeitsfotograf, gibt es hier einiges zu berichten. Weiterlesen »

von Chris am 31.12.2011Kommentieren

Anfang November ist es endlich so weit: die Fotografin Sabine Felber kommt nach München, um hier einen dreitägigen Workshop in autobiografischer Fotografie zu geben, und zwar am 4., 5. und 6. November jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr. Sabine lebt und arbeitet als freiberufliche Fotografin und Künstlerin in Berlin.

 

Vergangenen August konnte ich an einem ihrer Workshops in Berlin teilnehmen. Hier hatte ich neben der Auffrischung meiner technischen Grundlagen die Möglichkeit, Ausdrucksformen biografischer Fotografie zu erarbeiten und umzusetzen. Herausgekommen sind bunte und vielfältige Selbstporträts der Workshop-Teilnehmer.

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von Dagmar am 17.10.2011Kommentieren

Im zweiten Teil kehren wir wieder ins Jahr 1926 zurück. Bertele musste nun nach Jena zu Zeiss umziehen, den im Dresdner Ernemann Werk sollten keine Objektive für Photoapparate mehr entwickelt und gebaut werden. Die kamen nun alle von Zeiss in Jena. Bei Zeiss arbeiteten damals weltweit die besten Optischen Konstrukteure. Dort befand sich der Olymp der Optik und viele Konstrukteure hielten sich auch ein wenig für “Götter”. Ludwig Bertele hatte es dort Anfangs nicht einfach. Er verfügte ja nicht einmal über einen Universitätsdiplom, von einer Promotion gar nicht zu reden. Außerdem war er erst 26 Jahre alt.

 

Viele wünschten sich den jungen Konkurrenten auf einen unwichtige Position, in der ihnen nicht die Schau stehlen konnte. Doch Bertele ließ sich nicht abschieben. Ihm wurde bald die Leitung des Versuchswerkstatt für Photoobjektive anvertraut. Das war genau der richtige Platz um seine Ideen und Gedanken Wirklichkeit werden zu lassen. Er entwickelte auf Basis seines Ernostar Entwurfes das erste Sonnar 50mm/f2.0 Es war natürlich für das neue Kleinbildformat gerechnet und kam 1931 auf den Markt. Die Werbeabteilung von Zeiss gab dem neuen Objektiv den Namen Sonnar in Anlehnung an das Wort “Sonne” Wahrscheinlich um auf die hohe Lichtstärke hinzuweisen.

 

Worin lag nun der Vorschritt im Vergleich zum Ernostar ? Beide verfügten über eine für damalige Verhältnisse sagenhafte Lichtstärke von f/2.0. Dazu schauen wir uns mal beide Objektive im Linsendiagramm an.

(Bild) Ernostar versus Sonnar

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von Arndt am 02.09.20114 Kommentare

Heute möchte ich die Serie “Legendäre Objektive und ihre Konstrukteure” beginnen. Sie wird abhängig von meiner verfügbaren Zeit in loser Folge erscheinen.

Dazu inspiriert hat mich das Zeiss Planar 50mm/f0.7 Objektiv. Ein extrem lichtstarkes Objektiv das Zeiss in den 60er Jahren für die Mondlandungen der NASA hergestellt hat. Mich interessierte wer hinter dieser legendären Optik steckt. Was war das für ein Mensch und wie kam es eigentlich dazu. Das 50mm/f0.7 wurde von Dr. Erhard Glatzel konstruiert.

Zeis Planar 50mm/f0.7 (Copyright Zeiss Stiftung)
Zeis Planar 50mm/f0.7 (Copyright Zeiss Stiftung)

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von Arndt am 06.08.20119 Kommentare

Nachfolgend wollen wir einfach ein paar Tips zum Fotografieren von Menschen loswerden. Wir hoffen, es ist auch für Euch etwas nützliches dabei.

Ansichten eines Clowns - Hubertus Küppers
Copyright by Hubertus Küppers
  1. Wenn die fotografierte Person das Kinn ein wenig nach unten neigt, wirken die Augen im Bild größer, was gemeinhin als interessanter gilt.
  2. Der Einsatz von Reflektoren erlaubt es, große Helligkeitsunterschiede zwischen den zwei Seiten der Person abzumildern dadurch dass z.B. die Schattenseite ein wenig aufgehellt wird, sodass man noch Zeichnung in den Tiefen hat.
  3. “Weiches Licht” schmeichelt dem Portraitierten, sehr weiches Licht erreicht man im Allgemeinen dadurch dass man eine großflächige Lichtquelle sehr nah am Model platziert.
  4. Achte auf störende Elemente im Hintergrund, die vom Hauptmotiv, der Person, ablenken könnten. Besonderer Augenmerk ist darauf zu legen, dass es im Bild nicht so aussieht als würden Hintergrundelemente aus dem Kopf der portraitierten Person “herauswachsen” oder auch deren Hals “durchschneiden”.
  5. Die Arme flach am Körper anzulegen sieht auf Fotos meist sehr unvorteilhaft aus, werde die Arme hingegen abgewinkelt vom Körper etwas weggehalten (z.B. Hand in der Hüfte abstützen) wirkt dies viel angenehmer und vorteilhafter.
  6. Um störende Schlagschatten auf dem Hintergrund z.B. Mauer zu vermeiden, kann der Abstand der protraitierten Person zum Hintergrund vergrößert werden.
  7. Hände: am natürlichsten wirkt es auf Bilder wenn das Model die Hände nicht starr und verkrampft in einer Position hält, sondern mit den Händen eine möglichst natürlich Bewegung macht. Da kann man kreativ werden, z.B. funktioniert es das Model langsam in die Hände klatschen zu lassen, oder eine Handwaschbewegung nachmachen zu lassen.
  8. Ist kein externer von der Kamera entkoppelter Blitz und auch kein Reflektor bei der Hand, kann ersatzweise auch sehr gut mit großen hellen Flächen w.z.B. weiße Wand gearbeitet werden.
  9. Um ein Portrait mit Wirkung zu erzielen, sollte man das Model relativ bildfüllend abbilden und nicht als “kleines Detail” im großen Bildrahmen.
  10. Es lohnt sich, auch man einen erhöhten Aufnahmestandpunkt zu suchen. Der geänderte Blickwinkel führt oft zu interessanten Ergebnissen und birgt Möglichkeiten, kreativ zu spielen.
  11. WICHTG! Der Fokus MUSS auf den Augen sitzen!

von Stefan am 21.06.2011Kommentieren

Diesmal gibt es einen Gastbeitrag von Roli (picmasta) zum Thema Blitzfotografie:

Wie es im Leben so ist bringt der Zufall die besten Fotos! Ich saß auf dem Sofa, die Sonne ging langsam unter und die Wolken färbten sie rötlich. Da schoss es mir in den Kopf, ab  auf den Olympiaberg und Fotos vom Sonnenuntergang und dem Stadion machen. Kaum war ich dort zog sich der Himmel zu und es begann zu gewittern und zu blitzen. Schon war ich unfreiwillig in die Welt der Gewitter-Fotografie eingestiegen. Leider dauerte es einige Zeit bis ich den Dreh raus hatte und wusste wie ich ein gutes Gewitterfoto machen kann.


Thunderstorm over Munich, Germany


Damit ihr in einer ähnlichen Situation ideal vorbereitet seid, hier eine kurze Zusammenfassung in einem How-To auf photowalkingmunich.de. Was braucht man an Zubehör, welche alternative Möglichkeiten gibt es und was stell ich an der Kamera ein. Und wenn ihr etwas Glück habt, dann kommt ein Foto wie das folgende dabei raus.

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von Chris am 05.06.20117 Kommentare

zugegeben, der Titel ist wohl etwas verwirrend. Aber da aktuell das Frühlingsfest auf der “Wiesn” gastiert und dort freitags ein grosses Feuerwerk veranstaltet wird – warum diesem nicht einen Besuch abstatten und sich mit Feuerwerk Fotos probieren.

Letzten Freitag war ich mit dem Photowalker picmasta dort und wir haben dort ein paar Impressionen vom Frühlingsfest in der “Blauen Stunde” und dem anschliessendem Feuerwerk eingefangen.

firework Fireworks in front of Frühlingsfest fun @ Frühlingsfest

Ein paar hilfreiche Tipps für das Gelingen von Feuerwerk Fotos: Weiterlesen »

von Marco am 11.05.20111 Kommentar

            

_ber PWM

Photowalkingmunich.de ist eine nichtkommerzielle und markenunabhängige Plattform über die sich Menschen für ein gemeinschaftliches Fotografiererlebnis im Großraum München zusammenfinden sollen. Darüberhinaus werden hier regelmäßig Inhalte (Artikel, Tests, Video etc) rund um die Fotografie angeboten.



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