Am Pfingstsamstag war es mal wieder soweit – der Ausflug zum nahe gelegenen Baumarkt, um das nächste Selbstbauprojekt zu verwirklichen, stand an.
Angeregt durch die Bauanleitung auf sag-cheese.de wollte ich einen solchen Lichtwürfel haben, um auch bei schlechtem Wetter Bilder “schiessen” zu können, vor allem um eine ausgewogene Beleuchtung bei Macroaufnahmen zu haben.
Material
- 3 Styroporplatten 30mm stark 100×50mm a 1,39 €
- Bastelkarton für den Hintergrund – verschiedene Farben – 50×70mm zwischen 1,29€ und 2,49€
- etwas Gaffa tape
- ein paar Nägel
- doppelseitiges Klebeband
benötigtes Werkzeug
- scharfes Teppichmesser, besser Rasierklinge
- Maßband
- Stift
- langes Metalllineal
- Schere
Bauanleitung
Als erstes sind zwei der drei Styroporplatten auf 50×50mm zurecht schneiden, ergibt vier. Für die Rückseite die Platte noch nicht zuschneiden, sondern erst den Zusammenbau des Würfels abwarten und dann die Rückseite ausmessen. (hab ich leider nicht gemacht und musste an die Reserven im Keller). Das starke Styropor ließ sich trotz des Teppichmessers nur sehr schlecht zuschneiden und die Kanten bröckelten stark ab. War aber nicht so das Problem, da ich die Schnittkanten im Nachhinein mit Gaffa tape kaschiert habe. Jeweils zwei der Platten zu einem L-förmigen Gebilde mit doppelseitigem Klebeband und Nägeln zusammenbauen. Der Grund, warum nicht gleich alle vier Seiten fest miteinander verbunden werden, ist die leichtere Demontage zum Verstauen der Einzelteile, der Würfel beansprucht zusammengesetzt schon etwas an Platz.
Der Zusammenbau der Einzelteile sollte von außen nochmals mit Gaffa tape verklebt werden. Die zwei L-förmigen Hälften werden nun zu einem Würfel zusammengesetzt und nur mit Nägeln fixiert. Die Außenseiten noch mit Gaffa tape kaschieren. Der Vorteil des Gaffa ist, es lässt sich rückstandsfrei entfernen und auch mehrmals zum fixieren der Hälften wiederverwenden.
Jetzt noch die Rückseite ausmessen, zuschneiden und mit Gaffa-kaschierten Schnittkanten von hinten an den Würfel mittels Nägel anbringen. Nachdem ich meine 30mm starke Rückwand ja dank falschen Maßen verschnitten habe und auf Ersatz zurückgreifen musste, hat sich gezeigt, dass auch 15mm oder 20mm starkes Styropor für die Rückwand vollkommen ausreichend ist.
Nun ist nur noch das Hintergrundmaterial passend zu zuschneiden und als Hohlkehle in den Würfel einzupassen. Die nächsten Bilder zeigen beispielhaft die Blitzanordnung und auch ein paar erste Ergebnisse mit Testobjekten.
Wie das Beispiel mit dem Wasserglas zeigt, können durch den Einsatz verschiedenfarbiger Hintergründe abwechslungsreiche Lichtstimmungen erzeugt werden. Auch sind farbige Folien vor dem Blitz denkbar.
Sollte das Wetter mal wieder für längere Zeit nicht gerade zum “draußen” fotografieren einladen, habt Ihr mit dem Lichtwürfel die Möglichkeit nicht nur Makroaufnahmen kreativ umzusetzen.
Viel Spaß beim Basteln und fotografieren, euer PWM-Team.

































Aus der Sicht der Makrofotografie habe ich den Styrocube noch nicht gesehen, aber dank der diffusen Beleuchtung liegt es ja auf der Hand….
Ich hab auch vor, mir so ein Teil zu basteln, Material ist schon besorgt, jetzt fehlt nur noch der ruhige Abend….
[...] (Photowalking Munich) beschreibt eine Bauanleitung, wie man mit Leichtigkeit und ohne große Kosten einen Lichtwürfel baut. Mein Basteltipp der [...]
Danke für die Super Anleitung, bin über das Ergebnis sehr positiv überrascht.